1. Wie wird der Auszubildende betreut?
Darüber hinaus steht dem Auszubildenden während der ganzen Lehrzeit ein Personalverantwortlicher für sämtliche Probleme und Fragen zur Verfügung.
Auch bei der überbetrieblichen Ausbildung (beispielsweise am CYP) wird der Lernende durch mehrere Trainer und Coaches betreut und begleitet.
2. Welche Zukunftschancen hat die Banklehre?
Auch wenn damit zu rechnen ist, dass das Wachstum der Branche in Zukunft nicht mehr so hoch sein wird wie in den vergangenen Jahren, so ist doch klar, dass für die Banken als wissensbasierte und wissensintensive Dienstleistungsbranche gut ausgebildete, motivierte und gewissenhafte Mitarbeiter auch in Zukunft eine zentrale Rolle spielen werden. Entsprechend unternehmen Banken grosse Anstrengungen, ihre Mitarbeiter laufend weiterzubilden, um deren Arbeits- und Marktfähigkeit zu erhalten und zu verbessern. Die durchschnittliche Partizipationsquote der Bankmitarbeiter an der beruflichen Weiterbildung auf Tertiärstufe (dazu zählen beispielsweise die Höhere Fachschule für Bank und Finanz HFBF oder der Besuch einer Fachhochschule) ist höher als jene aller anderen Branchen.
Fazit: Banken bieten Absolventen einer Grundbildung, welche die Bereitschaft mitbringen, Überdurchschnittliches zu leisten und sich laufend weiterzubilden, weiterhin intakte Zukunfts- und Karrieremöglichkeiten.
3. Bei welcher Bank(engruppe) soll sich mein Kind am besten bewerben?
Die Palette der möglichen Praxiseinsätze hängt vom Schwerpunkt der jeweils ausbildenden Bank ab. Zentral ist dabei das Kerngeschäft des Bankwesens, also beispielsweise Basisdienstleistungen (wie der Schalter) und Zahlungsverkehr, das Anlagekundengeschäft und das Kreditgeschäft. In der Ausbildung unterscheiden sich die verschiedenen Bankentypen dadurch, dass bei kleineren Banken die Ausbildung grösstenteils in einer Filiale stattfindet und bei grösseren Instituten in verschiedenen Geschäftsstellen. So oder so werden in der Ausbildung speziell jene Kompetenzen gelernt und geübt, die in der täglichen Bankpraxis benötigt werden.
Die bankfachliche Ausbildung basiert inhaltlich bei allen ausbildenden Banken auf den gleichen Grundlagen. Die im Modelllehrgang Bank (für die kaufmännische Lehre) enthaltenen Vorgaben und Leistungsziele werden von allen Ausbildungsinstituten - unabhängig der Bankengruppenzugehörigkeit - einheitlich umgesetzt.
4. Es gibt die kaufmännische Grundbildung mit oder ohne Berufsmaturität. Welches ist der Unterschied?
Absolventen einer Grundbildung mit Berufsmaturität erhalten mehr Unterricht in den allgemein bildenden Fächern an der Berufsfachschule. Sie besuchen diese während allen Lehrjahren zwei Tage pro Woche. Entsprechend wird mehr an intellektueller Leistung und Hausaufgaben gefordert. Der Abschluss umfasst nebst dem Eidgenössischen Fähigkeitszeugnis Kaufmann/Kauffrau Bank auch noch ein Berufsmaturitätszeugnis. Eine Berufsmaturität ermöglicht den prüfungsfreien Zugang an eine Fachhochschule.
Für Absolventen der kaufmännischen Grundbildung ohne Berufsmaturität besteht die Möglichkeit, diese im Anschluss an ihre Ausbildung nachzuholen bzw. mit der HFBF ebenfalls einen höheren Fachabschluss zu erreichen.
5. Welche Voraussetzungen muss ein Auszubildender für die Banklehre erfüllen?
- guter Schulabschluss der höchsten Volksschulstufe
- Motivation und Interesse fürs Bankwesen
- Freude an Beratung und am Kundenkontakt
- Kommunikations- und Teamfähigkeit
- logisches und analytisches Denkvermögen
- gutes Zahlenverständnis und Spass am Arbeiten mit dem Computer
- exakte Arbeitsweise und Verantwortungsbewusstsein
6. Wie oft geht der Lernende zur Schule?
Das bankfachliche Grundwissen erlernen alle Absolventen einer Grundbildung i.d.R. am Center for Young Professionals in Banking (CYP), wo sie auch Auszubildende von anderen Banken treffen und sich mit ihnen austauschen können. Zusätzlich werden in internen Ausbildungsmodulen der jeweiligen Banken unternehmensspezifische Fach- und Persönlichkeitskompetenzen vermittelt.
7. Welche Anschlussmöglichkeiten nach einer Grundbildung Bank gibt es?
8. Welche praktischen Einsätze erwarten den Auszubildenden?
Lernende durchlaufen während der Ausbildung in der Regel sechs halbjährige Praxiseinsätze. Dabei lernt der Lernende durch praktische Arbeiten verschiedene Abteilungen der Bank kennen und verstehen, wie z.B. die Privatkundenberatung, das Anlagegeschäft oder den Geschäfts- und Firmenkundenbereich.
9. Wie und wo bewerben?
Alle Fragen und Antworten auch hier als PDF.

